Buchtbatterie Fiefbergen

5.0
Batterie
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Informationen

  • Die Buchtbatterie Fiefbergen wurde ab 1916, von Bau-Bataillonen der Marine und ca 1000 französischen Kriegsgefangenen, unteranderem aus dem Fort Röbsdorf, gebaut. Geplant waren vier 38cm SK L/45 Geschütze, genannt "Langer Max", in einer Betonbettung.
    Ende 1917 war die Batterie mit drei 38cm SK L/45 Geschützen von der Firma Krupp bestückt. Desweiteren befanden sich in der Batterie mehrere Munitionsbunker, eine Leitanlage und ein Barackenlager am Eingang.
    Um freies Schussfeld auf die Förde bei Laboe zu haben, musste der Hof Freienfelde bei Lutterbek abgerissen werden. Beim Anschießen zersprangen in Höhendorf einige Fensterscheiben, durch den gewaltigen Luftdruck.
    Die Wohnhäuser Am Bahndamm 45 und 47 stammen noch aus dieser Zeit und dienten damals als Offizierswohnungen und Kasino.
    Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Anlage geschleift und nach 1933, durch hinzufügen weiterer 12 Munitionsbunker, als Artillerielager für die Marine Küstenbatterie Tirpitz zwischen Schönberg und Stakendorf genutzt.
    Nach dem Krieg wurde die Anlage bis auf zwei Munitionsbunker gesprengt, da diese zu dicht an den mittlerweile bewohnten ehemaligen Baracken der Wachen stand. Im Jahr 2003 wurde ein Bunker als Winterquartier für Fledermäuse hergerichtet.

    Es gab im deutschen Reich insgesamt acht 38cm SK L/45 Geschütze. Damals war es das größte eingesetzte Kaliber mit einer Reichweite von bis zu 48km.


    Ort: Schleswig Holstein, Fiefbergen

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Details
  • Am Bahndamm, Fiefbergen
  • Zustand: Zerstört
  • Anno: 1916
  • Bis: 1921
  • Epoche: Erster Weltkrieg (1914–1918)
  • Ort: Fiefbergen

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