Nordbatterie

5.0
Batterie
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  • Während der Schleswig-Holsteinischen Erhebung von 1848 bis 1851, fand vor Eckernförde im Jahr 1849 ein Gefecht zwischen der dänischen Marine und den Küstenbatterien der Schleswig-Holsteinischen Armee statt.

    Am 11. März 1849 wurde Eduard Julius Jungmann zum Hauptmann der 5. Festungsbatterie in Eckernförde ernannt. Jungmann war seit 1845 als Instruktionsoffizier des preußischen Artilleriekommandos in der Türkei. 1848 ließ er sich bei der Erhebung der Herzogtümer Schleswig und Holstein beurlauben, um in der Schleswig-Holsteinischen Armee zu dienen.
    Im Gefecht bei Eckernförde am 5. April 1849 griff die dänische Flotte an, um den bei Flensburg stationierten deutschen Truppen in den Rücken zu fallen. Der Angriff wurde von der Fregatte Gefion, dem Linienschiff Christian VIII. und den beiden modernen Hilfsdampfern Hekla und Gejser gefahren. Am Morgen begann das den ganzen Tag andauernde Gefecht. Überlieferungen zufolge erteilte Jungmann seine Befehle mit kühlem Kopf von seinem Beobachtungsstand an der Süderschanze aus. Während des Gefechts wurden alle Schiffe stark beschädigt, die beiden auf Grund gelaufenen Segelschiffe mussten sich ergeben. Während der Evakuierung explodierte das Magazin der in Brand geratenen Christian VIII. Die Gefion wurde beschlagnahmt. Obwohl der Sieg kaum strategische Bedeutung hatte, stärkte er den Kampfgeist des Bundesheeres.

    Quelle: Wikipedia

    Im Jahr 1870 wurde an dem Standort der Nordbatterie ein Denkmal errichtet, welches später weiter nördlich versetzt wurde.


    Jungmann und der Sieg von Eckernförde
    Am Nordrande der Eckernförder Bucht, lag auf einer niedrigen, sich nur wenige Schritte weit in’s Meer erstreckenden Landspitze die nördliche Schanze, die „Nordbatterie“. Sie war von ganz ähnlichem Bau wie die Südbatterie, enthielt aber sechs Geschütze, nämlich zwei Vierundzwanzigpfünder, zwei Achtzehnpfünder und zwei vierundachtzigpfündige Bombenkanonen. Hier hielt sich Hauptmann Jungmann selbst gewöhnlich auf, in seiner Abwesenheit vertrat ihn Feldwebel Clairmond. Von den achtzehnpfündigen Kugelkanonen, die den größeren Teil der Geschütze, sechs unter zehn, bildeten, verdient noch angeführt zu werden, daß sie zu einer etwaigen Verteidigung der Rendsburger Festungswälle für nicht mehr brauchbar erachtet und deshalb von denselben entfernt worden waren! Es war ein Glück, daß Hauptmann Jungmann vor der Wiedereröffnung der Feindseligkeiten noch einige Tage zur ungestörten Verfügung hatte, in denen er seine Werke in einen so guten Zustand, wie es die Verhältnisse nur irgend erlaubten, versetzen und seine junge Mannschaft im Schießen nach dem Ziel üben konnte. Auch nach Ablauf des Waffenstillstandes blieb er noch einige Tage vom Feinde unbehelligt.


    Ort: Schleswig Holstein, Eckernförde

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  • Hafenstraße, Eckernförde
  • Zustand: Beseitigt
  • Epoche: Schleswig-Holsteinische Erhebung (1848–1851)
  • Ort: Eckernförde

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