Burg Bramhorst
Burg in Barsbek
Informationen
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Die Burg Bramhost befand sich zwischen dem heutigen Fernwisch und dem Barsbeker See, nahe der St. Georgs Kapelle gelegen. Im Jahr 1315 unterschrieb Graf Johann II von Holstein-Kiel, aus dem Hause der Schauenburger Grafen, eine Urkunde auf seiner Burg Bramhorst nördlich vom heutigen Barsbek, in der er dem Heiligen-Geist-Hospital in Kiel einige Hufen in Kronshagen verschrieb. „Datum Bramhorst anno Domini 1315 decimo calendas Aprilis“. Seinen Wohnsitz hatte Johann II jedoch auf der Kieler Burg. Nachdem Johann II auf seiner Burg gefangengenommen und auf die Burg nach Kiel gebracht wurde, ging die Bramhorst 1362 an Otto von Walstorp. Nach ihm war der Knappe Eler Kake Besitzer der Burg. Dieser verkaufte sie am 19. November 1383 an das Kloster in Preetz, verblieb aber noch bis zu seinem Tod im Jahr 1411 dort. Wann die Burg abgebrochen oder zerstört wurde ist nicht bekannt. Die Trümmer waren teilweise jedoch noch bis ins 19. Jahrhundert gut sichtbar. Sichtbare Mauerreste und Steine des Fundaments wurden vom späteren Besitzer der Koppel abgetragen und für die Erweiterung seines Hauses in Barsbek verwendet. Die Flurstücke wurden später Wischkoppel und Nuschwarder genannt.
Location: Schleswig Holstein, Barsbek
Bewohner
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BesitzerGraf Johann II von Holstein Kiel
Otto von Walstorp
Knappe Eler Kake
Kloster Preetz
