Oppendorfer Mühle
Wassermühle in Schönkirchen
Informationen
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Die Oppendorfer Wassermühle wurde damals auch Flüggendorfer Korn-Wasser-Mühle genannt. Die Mühle überstand die Aufhebung des Mühlenzwangs von 1854, da sie nun auch von den Elmschenhagener und Wellseer Bauern genutzt wurde. Sie wurde gerne genutzt, weil sie zwei Mahlwerke besaß, was die Wartezeiten verkürzte. Die Wassermühle wurde 1880 vom Müller Marcus Tode aus der Nähe von Segeberg gekauft und 1888 zu einer Kornmühle mit Turbinenantrieb umgebaut, da das Wasserrad, welches seit 1800 existierte, beim Bau der ersten Schwentinebrücke entfernt wurde. Die Brücke musste 1918, 1953 und 1985 erneuert werden.
Am Möhlenweg gelegen befindet sich die Gaststätte "Oppendorfer Mühle". Die alten Gebäude wurden bei einem Bombenangriff in der Nacht von 13. auf den 14. April 1945 zerstört. Der Angriff galt eigentlich dem Elektrizitätswerk flussaufwärts. Es starben insgesamt 36 Menschen, davon 26 Flüchtlinge, die sich im Saal befanden. 8 Soldaten aus dem Lager Sonnenschein, die auf dem Weg nach Raisdorf waren und 2 unbekannte Personen. Es wurden 21 dieser Menschen auf dem Friedhof beigesetzt. Sie wurden in Tücher gewickelt und zwischen Tannengrün begraben, da kein Sarg beschafft werden konnte.
Die Besitzer der Gaststätte, Hugo Tode und Emma geb. Behrens kamen ebenfalls ums Leben.
Location: Schleswig Holstein, Schönkirchen, Oppendorf
Bewohner
Chronik
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Quellen
Multimedia
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Anno
Königreich Preußen (1701-1918)
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Details
- Möhlenweg 9, Schönkirchen
- Zustand: Umgebaut
- Bis: 1.923
- Besitzer: Müller Marcus Tode
- Epoche: Königreich Preußen (1701-1918)
- Ort: Schönkirchen


















