1857
Beeke Selmers Wadenboot
| Länge | 9,00m |
| Breite | 2,80m |
| Tiefgang | 0,70m |
| Eigner | Beeke Selmer |
Erstmals zu Beginn des Jahres 1857, während des Entstehens des Laboeer Hafens, bot eine Frau eine regelmäßige Fährverbindung von Laboe nach Kiel an. Es war Beeke Selmer geborene Stoltenberg, am 17. Dezember 1798 in der Dorfstraße Nr. 2 „Stuhrsche Kate“ in Laboe geboren. Sie war seit 1847 mit dem Kätner und Fischer Carl Ludwig Selmer verheiratet, welcher einer von 21 Hafeninteressenten war.
Sie war damals 59 Jahre alt, als sie zweimal wöchentlich, mittwochs und sonnabends, von Laboe aus lossegelte. Für zwei Schillinge durften Passagiere mitfahren. War Flaute, mussten sie rudern. Ein Ölbild, vom Kieler Maler Reimers 1865 gemalt, zeigt das Wadenboot, beladen mit Gemüsekörben und Passagieren. Der Landweg zur Stadt Kiel war unwegsam und mühevoll. Kiel ließ sich schneller und in der damaligen Zeit auch bequemer über die Förde erreichen. Selbst die widrigen Verhältnisse, die ein Ausbooten von Fahrgästen durch das flache Strandwasser nur auf dem Rücken eines kräftigen Bootsführers gestatteten, waren annehmbar. Erst später mit der Fertigstellung des Laboeer Hafens wurde ein Anlegesteg geschaffen. Wenn es um harte körperliche Arbeit ging, waren Frauen schon immer gleichberechtigt, sei es in der Landwirtschaft, der Fischerei oder im Haushalt. Wollte z.B. jemand von Laboe nach Friedrichsort übergesetzt werden, so übernahmen das selbstverständlich die Laboeer Fischerfrauen. Übrigens als Beeke Sellmer ihre Fährfahrten damals anbot, da war sie schon dreimal verheiratet gewesen und hatte zehn Kinder zur Welt gebracht. Ihr vorheriger Ehemann war der Fischer Hans Stuhr (1825-1841). Das reetgedeckte Haus, in dem sie lebte, ist heute nicht mehr erhalten. Es befand sich am Dellenberg Ecke Dorfstraße in Laboe und wurde 2013 nach langem Verfall schließlich abgerissen. Beeke Sellmer starb am 28. November 1861. Noch zu Lebzeiten übernahmen Bauer Christian Havemeister aus Laboe und sein Bootsknecht Jochen Dittmer, gleichfalls mit einem Segelboot, die Fährfahrten nach Kiel.

1857
Havemeisters Seegelboot
Auf Beeke Sellmer folgte Chr. Havemeister aus Laboe mit seinem Knecht Jochen Dittmer, die eine Beförderung von Fracht und Passagieren über die Förde mit einem Segelboot fortsetzten. Dessen Vater Hinrich Havemeister war Hufner der Hufe Nr. 7 (heute Gemeinschaftspraxis Oberdorf 1), später Kätner der Kate Nr.21 (von 1631 bis 1830 im Besitz der Fischer Familie Dittmer) in der heutigen Parkstraße Nr.12 und auch einer von 21 Hafeninteressenten. Die Kate wurde 1941 abgebrochen.

1865
Kiel
| Reederei | Georg Holm & C. Krantz |
| Baujahr | 1863 Schweffel & Howaldt Kiel |
| Länge | 16,76m |
| Breite | 3,05m |
| Tiefgang | 1,60m |
Als erster Bootsführer bot Georg Holm aus Kiel an Jahrmarkts- und Umschlagstagen Fahrten mit dem Dampfer „Kiel“ an. Er kooperierte einige Jahre später mit den Kielern Karl Krantz und Ernst Schlüter und weitete sein Angebot aus. Ab dem 7. Mai 1865 kam mit dem 1863 bei Schweffel & Howaldt gebauten Dampfer „Kiel“ die erste regelmäßige Dampferlinie. Die „Kiel“ fuhr anfangs zwei-, später dreimal täglich vom Fischerleger nach Laboe.
1865
Vorwärts
| Reederei | Christian Ahrens, Kiel |
| Baujahr | 1865 Georg Howaldt Ellerbek, Baunummer 1 |
Georg Howaldt (* 24.03.1841 in Kiel – † 10.05.1909 in Wildbad), ein Sohn des Gründers der Maschinenbauanstalt und Eisengießerei Schweffel & Howaldt, pachtete in Ellerbek ein Gelände für seine erste kleine Werft. Der erste Schiffsbau in Ellerbek war die für den Reeder Christian Ahrens gebaute „Vorwärts“. Die Werft wurde 1867 vom Norddeutschen Bund übernommenen in Königliche Werft Kiel umbenannt (nach der Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 umbenannt in Kaiserliche Werft Kiel).
Im Jahr 1867 für der Werftbesitzer Georg Howalt mit der „Vorwärts“ zur Weltausstellung in Paris.

1865
Wilhelminenhöhe
| Reederei | H.F. Heuer, Gaarden |
| Baujahr | 1865 Georg Howaldt Ellerbek, Baunummer 3 |
| Eigner | Kapitän Rubarth |
Der Gastwirt Friedrich Heuer war der Besitzer der Wilhelminenhöhe und besaß die Fährgerechtsame für die Verbindung Wilhelminenhöhe – Kiel. Die Vereinigung Kieler Bootsführer für die entgegengesetzte Richtung.
Die „Wilhelminenhöhe“ wurde später in „Pfeil“ umbenannt.

1865
Concurrent
| Reederei | Vereinigung Kieler Bootsführer |
| Baujahr | Rendsburg |
Die von der Vereinigung Kieler Bootsführer erworbene „Concurrent“ diente als Gegenstück zur Gaardener Fähre „Wilhelminenhöhe“. Die sogenannte Schuhmachertorfähre fuhr in einer Art Gemeinschaftsdienst.
1866
Lorelei
| Reederei | H.F. Heuer, Gaarden |
| Baujahr | 1866 Howaldtswerke Kiel Baunummer 4 |
| Eigner |
Da die Größe der Wilhelminenhöhe und Concurrent nicht ausreichte und mehr Gäste in Heuers Lokal Wilhelminenhöhe auch mehr Einnahmen bedeuteten, ließ er schließlich die Lorelei bauen. Die Leute fuhren gerne zu Heuers Lokal, da man hier in Ruhe feiern konnte, weil sich die Kieler Polizei, im damals noch klösterlichen Gaarden, nicht blicken ließ. Die Fähren fuhren teilweise bis Nachts um 2:00 Uhr.

1866
Heinrich Adolf
| Reederei | Friedrich Holm |
| Baujahr | 1866 Schweffel & Howaldt Kiel Baunummer 6 |
| Eigner |
Die Heinrich Adolf war bereits ein wahrlicher Musikdampfer, denn zur Unterhaltung der Passagiere spielte eine mechanische Orgel. Die Fahrt von Kiel nach Laboe kostete drei Schillinge.

1866
Asträa
| Reederei | Ludwig Walbaum |
| Baujahr | Reiherstiegwerft Hamburg |
| Länge | 13,50m |
| Breite | 2,50m |
Die Asträa fuhr als erstes Fährschiff zwischen der Schwentinemündung und Kiel. Sie war ein ehemaliger Alsterdampfer aus Hamburg und wurde vom Dietrichsdorfer Ludwig Walbaum und seinem Partner Claus Stelting erworben.
1866
Concordia
| Reederei | Ludwig Walbaum |
| Baujahr | |
| Länge | 16,80m |
| Breite | 3,00m |
| Tiefgang | 1,50m |
Der ehemalige Alsterdampfer „Stör“ löste die „Asträa“ als Fähre mit dem Namen „Concordia“ ab. Sie wurde aber auch für gelegentliche Schleppaufträge benutzt, welche mehr Geld brachten. Ludwig Walbaum nahm es mit dem Liniendienst zwischen der Schwentinemündung und Kiel nicht so genau. 1882 wurde das Schiff verschrottet und durch die „Germania“ abgelöst.
1867
Courier
| Reederei | Ernst Schlüter (Grüne Linie) |
| Baujahr | 1867 C.E. Norman Göteborg |
| Länge | 19,05m |
| Breite | 3,64m |
| Tiefgang | 1,60m |
| Eigner | Ernst Schlüter, Hans Wiese & Fritz Schütt |
Ein Kieler Konsortium holte 1867 den in Schweden angekauften Dampfer „Courier“ nach Kiel. Dieser lief ab 1867 Kiel – Heikendorf – Laboe an. Kaptän wurde der bekannte Schiffsführer Heinrich Möller aus Laboe. Kassierer war Karl Bruhn, der später am Seegarten ein namenhaftes Speditionsgerschäft eröffnete. 1887 wurde das Schiff von der NDC übernommen und 1889 weiter verkauft.

1872
Apenrade / Neumühlen
| Reederei | A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie) |
| Baujahr | 1865 Howaldtswerke Kiel Baunummer 2 |
Die „Neumühlen“ wurde als „Apenrade“ 1865 als zweites Schiff bei Howaldt gebaut und ging zunächst nach Apenrade an den Reeder P.B. Hansen.
August C. Hansen setzte sie ab dem 15. Februar 1872 als Fähre zwischen der Schwentinemündung und Kiel ein. Nachdem die Fährgäste von Ludwig Walbaums Fähren „Asträa“, später „Concordia“ und „Germania“, immer wieder für Schleppaufträge sitzengelassen wurden. 1887 verkaufte Walbaum nach erbittertem Konkurrenzkampf und dem Tod seiner beiden Söhne, seine Fährgerechtsame mit dem Dampfer Germania an A.C. Hansen.

1875
Klaus Groth
| Reederei | Friedrich Holm |
| Baujahr | 1875 Norddeutsche Werft |
| Eigner |
Auf der ersten Strecke der NDC fuhr 1896 der von Friedrich Holm erworbene Dampfer „Klaus Groth“, von Kiel über Seegarten und Bellevue zur Dampferbrücke am Leuchtturm Holtenau. Später führte die Linie weiter nach Friedrichsort. 1888, nach Übernahme der VDG („Grüne Linie“ & „AG „Verein“ Heikendorf“), liefen die Dampfer Laboe und Strande an und fuhren als Ausflugsdampfer um das Feuerschiff Kiel.

1875
Holm, Krantz & Schlüter
Im Jahr 1875 nahmen Friedrich Holm und Karl Krantz, Ernst Schlüter als Partner auf.
1875
Aktiengesellschaft "Verein" Heikendorf
Im Jahr 1875 gründeten Heikendorfer Bauern eine Aktiengesellschaft, die sich und den Schiffen den Namen „Verein“ gab und mit sogenannten Burendampern einen Linienverkehr zwischen Kiel und Heikendorf aufbaute. Korrespondenzreeder der AG war Peter Krützfeld aus Laboe. Der Schiffsführer des ersten Dampfers „Verein“ war Dietrich Ihms aus Möltenort. Nachdem auch der zweite Dampfer „Verein II“ in Dienst gestellt worden war, wurden 1877 im Winter 3 und im Sommer 4 tägliche Fahrten von Kiel über Bellevue , Altheikendorf, Möltenort und Friedrichsort nach Laboe gefahren. Die sogenannten Burendampfer Verein I und II wurden unter anderem auch vom Schiffer Christian Engelke, später Posthalter und Wirt des Seegartens gefahren.
1875
Verein I
| Reederei | AG „Verein“ Heikendorf |
| Baujahr | 1875 Norddeutsche Werft |
| Länge | 20,50m |
| Breite | 4,13m |
| Tiefgang | 2,11m |
Die Gesellschaft „Verein“ gab kurz nach ihrer Gründung diesen Neubau in Auftrag. Zu Beginn befuhr die Gesellschaft die Linie Heikendorf – Kiel. Später fuhr sie aber auch Laboe und Friedrichsort an.
1877
Express
| Reederei | Ernst Schlüter (Grüne Linie) |
| Baujahr | 1877 Howaldtswerke Kiel Baunummer 15 |
| Eigner | Ernst Schlüter, Hans Wiese & Fritz Schütt |
Zu der Courier gesellte sich 1877 die bei Howaldt gebaute „Express“. Bestellt wurde sie von Holms & Krantz Partner Ernst Schlüter. Sie fuhr auf der Linie Kiel – Bellevue – Heikendorf – Möltenort – Friedrichsort – Laboe. Sie wurde 1887 von der NDC übernommen und 1900 nach Rendsburg verkauft.
1877
Grüne Linie
Als sich die „Express“ zu der „Courier“ gesellte, bildeten diese beiden Dampfer die Grüne Linie, deren Besitzer Ernst Schlüter (Kiel), Hans Wiese (*1800 – ✝1870 Wilhemsallee 1 in Laboe) und Fritz Schütt (Möltenort) waren. Es waren grüne Dampfer die unter der schleswig-holsteinischen Flagge, mit einer gelben Gösch in der oberen Ecke am Liek fuhren. Farben die sich auch heute in der Linienfahrt auf der Kieler Förde wiederfinden lassen.
1878
Verein II
| Reederei | AG „Verein“ Heikendorf |
| Baujahr | 1878 Howaldtswerke Kiel |
| Länge | 20,50m |
| Breite | 4,50m |
| Tiefgang | 2,23m |
Drei Jahre nach Indienststellung der „Verein“, folgte die „Verein II“. Das Schiff wurde 1887 von der NDC übernommen, 1900 an F. Scheel ( Linie Kiel – Ellerbek ) verkauft und 1904 weiter nach Berlin.

1879
Vereinigte Dampfschiffahrts Gesellschaft
Aus wirtschaftlichen Gründen schlossen sich 1879 schon vier Jahre nach Gründung des „Vereins“ die AG der Heikendorfer Bauern und die „Grüne Dampferlinie“ zur VDG zusammen.
1881
Helene
| Reederei | A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie) |
| Baujahr | 1881 Howaldtswerke Kiel Baunummer 45 |
| Schiffsführer | Hintz |
| Decksmann | Jochen Blankau |
Die 1881 gebaute Helene, war Hansens erster Dampfer mit blauem Anstrich. 1985 fuhr die Kaiserin Friedrich (Victoria von Großbritannien und Irland), nach einem Besuch bei der Gräfin Rantzau (Bismarcks Tochter) auf Schloss Dobersdorf, mit der Helene von Neumühlen nach Kiel. Sie wollte zu ihrem Sohn Prinz Heinrich von Preußen, der zu dieser Zeit im Kieler Schloss wohnte. Sie und ihr Kammerdiener verpassten fast das Schiff und hatten kein Geld bei sich, weshalb der Kammerdiener die Schulden von 20 Pfennig später beglich. Ein fürstliches Trinkgeld für die Besatzung gab es nicht.
1881
Kiel
| Reederei | Vereinigung Kieler Bootsführer |
| Baujahr | 1881 Howaldtswerke Kiel Baunummer 46 |
| Länge | 17,24m |
| Breite | 4,89m |
| Tiefgang | 2,01m |
Die Vereinigung Kieler Bootsführer ließ 1881 ein neues und größeres Schiff als die „Concurrent“ bei Howaldt bauen, um ihre Einnahmen auf der Route Kiel – Wilhelminenhöhe weiter zu steigern. Sie war das Schwesterschiff der für A.C. Hansen bestimmten „Helene“. Die „Kiel“ ist zusammen mit der „Wilhelminenhöhe II“ bis zum Einstellen der Verbindung zwischen Kiel und Gaarden im Jahre 1908 gefahren. Die Kosten für eine Fahrt betrugen damals 5 Pfennig für Erwachsene und 2 Pfennig für Kinder. Sie wurde nach Lübeck verkauft und fuhr dort als „Nixe“.
1881
Germania
| Reederei | Ludwig Walbaum |
| Baujahr | 1867 Carlshütte Rendsburg |
| Länge | 15,46 |
| Breite | 3,42 |
| Tiefgang | 1,94 |
Die „Germania“ wurde vor ihrem Dienst zwischen Neumühlen und Kiel, als Dampfboot auf dem Plöner See, unter dem Namen „Plön“ eingesetzt. Sie kam über die Schwentine nach Kiel. Am 1. Dezember 1887 wurde das Schiff samt Fährgerechtsamen für 40.000 Mark an A.C. Hansen verkauft. 1890 verkaufte dieser das Schiff an Carlos de Cardone, der es ins Mittelmeer holte.
1883
Frieda
| Reederei | A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie) |
| Baujahr | 1883 Howaldtswerke Kiel |
1884
Wilhelminenhöhe II
| Reederei | H.F. Heuer, Gaarden |
| Baujahr |
Im Jahr 1884 übernahm Heuer die Wilheminenhöhe II von Reuter & Ihms. Ein Schiff mit einer 40PS Einzylindermaschine.
1885
Telegraph
| Reederei | Ernst Schlüter |
| Baujahr | 1885 Howaldtswerke Kiel |
Die Telegraph wurde 1885 von Ernst Schlüter bei Howaldt gebaut und ersetzte die nach Friedrichstadt verchartete Courier in der VDG.
1886
Neue Dampfer Companie
Die Neue Dampfer-Companie (NDC, später auch Neue Dampfer Compagnie) gründete der Reeder August Sartori im Jahr 1886.
Im Dezember 1886 wurde aus Anlass des Nord-Ostsee-Kanalbaus und eines entsprechenden Verkehrsbedürfnisses die NDC als Gesellschaft von Kieler Kaufleuten gegründet. Als Gründer und Geschäftsführer werden August Sartori, Jörg W. Seibel erwähnt. Weiter an der Gründung beteiligt waren Apotheker Rüdelsen, Kaufmann Leopold, Bankdirektor Liesegang, Landeshauptmann v. Graba, die Gebrüder Howaldt und Rentier p. Behnke. Das Unternehmen bot Fördefährschifffahrten, Ausflugsfahrten und Schleppschifffahrten mit über 29 eigenen Schiffen (Stand 1911) an. Genannt die Schwarze Dampferlinie, der Name bezog sich auf die Farbe des Anstriches der Schiffe. Auf der ersten Strecke der NDC fuhr der von Friedrich Holm erworbene Dampfer Klaus Groth, von Kiel über Seegarten und Bellevue zur Dampferbrücke am Leuchtturm Holtenau. Später führte die Linie weiter nach Friedrichsort. 1888 liefen die Dampfer Laboe und Strande an und fuhren als Ausflugsdampfer um das Feuerschiff Kiel.
Das Entstehen der NDC war auch eine Folge der sich aufgrund des Kaiser-Wilhelm-Kanal-Baues veränderten Verkehrsströme auf der Kieler Förde: Sartori & Berger hatte Agenturen am Kanal und mit der Schwarzen Dampferlinie ermöglichte August Sartori den Angestellten, zum Kanal zu fahren.
Die NDC war eines der Vorläufer-Unternehmen der KVAG-Abteilung Schifffahrt und der daraus hervorgegangenen Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel: 1905 wurde als städtischer Eigenbetrieb die Hafenrundfahrt AG (Harufag) gegründet, die mit der NDC fusionierte (1938) und 1939 in die Kieler Verkehrsaktiengesellschaft (KVAG) umbenannnt wurde.

1887
Dahlström
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1887 Howaldtswerke Kiel Baunummer 153 |
| Länge | 25,00m |
| Breite | 5,80m |
| Tiefgang | 2,40m |
Der Dampfer „Dahlström“ wurde ab dem 1. März 1887 eingesetzt. Später fuhr er mehr und mehr als Schlepper und für Extratouren. Nach jahrelangem Einsatz für Viehtransporte verwendet und 1918 verkauft.
1887
Bismark
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1887 Howaldtswerke Kiel Baunummer 154 |
| Länge | 25,00m |
| Breite | 5,80m |
| Tiefgang | 2,50m |
Die Bismark fuhr ab dem 1. April 1887 auf der Route Kiel – Holtenau – Friedrichsort. Nach jahrelangem Einsatz für Viehtransporte verwendet und 1918 nach Leer verkauft.

1887
Möwe
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1887 Howaldtswerke Kiel Baunummer 155 |
| Länge | 13,70m |
| Breite | 5,00m |
| Tiefgang | 1,60m |
Die Möwe fuhr ab Mai 1887 bis zum 26. April 1899 für die NDC auf der inneren Hafenlinie in Kiel. Ab 1899 fuhr sie als Maagen in Dänemerk.

1887
Schwalbe
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1887 Howaldtswerke Kiel Baunummer 156 |
| Länge | 13,70m |
| Breite | 5,00m |
| Tiefgang | 1,60m |
Die Schwalbe fuhr ab Mai 1887 für die NDC auf der inneren Hafenlinie in Kiel. Sie wurde 1918 verkauft.
1887
Libelle
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1887 Howaldtswerke Kiel Baunummer 157 |
| Länge | 13,70m |
| Breite | 5,00m |
| Tiefgang | 1,60m |
Die Libelle fuhr ab Mai 1887 für die NDC auf der inneren Hafenlinie in Kiel. Das Schiff wurde 1918 verkauft.
1888
Neue Dampfer Companie übernimmt VDG
Am 1.1.1888 übernahm die NDC die VDG („Grüne Linie“ & „AG „Verein“ Heikendorf“) einschließlich der Schiffe „Verein“, „Verein II“, „Express“, „Telegraph“ und „Heinrich Adolf“. Sie hatte nun die Möglichkeit die Ostseite der Kieler Förde zu bedienen.
1888
Neue Dampfer Companie übernimmt F.A. Heuer
Im Jahr 1888 übernahm die NDC auch die Rechte der Linie Wilhelminenhöhe – Kiel von Friedrich Heuer inklusive der „Wilhelminenhöhe II“. 1901 verkaufte die NDC die Rechte an die Allgemeine Lokal- und Straßenbahn A.G. (Eine Tochter der AEG), welche damals eine einheitliche Schiffs- und Bahnverbindung zwischen Ost- und Westufer anstrebte.
1888
Boetticher
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1888 Howaldtswerke Kiel Baunummer 169 |
| Länge | 20,80m |
| Breite | 5,20m |
| Tiefgang | 2,10m |
1918 verkauft an August Blume in Rendburg.

1888
Maybach
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1888 Howaldtswerke Kiel Baunummer 170 |
| Länge | 20,80m |
| Breite | 5,20m |
| Tiefgang | 2,10m |
1910 verkauft an Tismer in Berlin.

1890
Goßler
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1890 Howaldtswerke Kiel Baunummer 216 |
| Länge | 22,30m |
| Breite | 5,90m |
| Tiefgang | 2,20m |
1918 verkauft.
1890
Steinmann
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1890 Howaldtswerke Kiel Baunummer 217 |
| Länge | 22,30m |
| Breite | 5,90m |
| Tiefgang | 2,20m |
1908 verkauft an Trave Dampfschiffahrt H. & j. Wetterich in Lübeck.
1894
Hollmann
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1894 H. Koch, Lübeck Baunummer 64 |
| Länge | 37,22m |
| Breite | 7,75m |
| Tiefgang | 2,51m |
Im Jahr 1894 war ein Schiff wie dieser Salondampfer in Größe und Komfort seiner Zeit weit vorraus. Als Ausflugsdampfer und Regattabegleitschiff haben viele Kieler das Schiff kennengelernt. Im Dezember 1911 wurde das Schiff an den Lübecker Kapitän H. Wetterich verkauft.
1894
Helene
| Reederei | A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie) |
| Baujahr | 1894 Howaldtswerke Kiel |
1896
Präsident Koch
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1896 Howaldtswerke Kiel Baunummer 302 |
| Länge | 28,85m |
| Breite | 6,53m |
| Tiefgang | 2,82m |
1918 verkauft.
1896
Johann Schweffel
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1896 Howaldtswerke Kiel Baunummer 311 |
| Länge | 25,80m |
| Breite | 5,70m |
| Tiefgang | 2,15m |
1911 nach Stralsund verkauft und in „Hiddensee“ umbenannt.
1899
Admiral Koester
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1899 Howaldtswerke Kiel Baunummer 353 |
| Länge | 26,00m |
| Breite | 5,70m |
| Tiefgang | 2,10m |
1918 nach Rendsburg verkauft.
1899
Heinrich
| Reederei | A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie) |
| Baujahr | 1899 Howaldtswerke Kiel Baunummer 361 |
| Länge | 23,78m |
| Breite | 6,70m |
| Tiefgang | 2,06m |
| Kapazität | 416 Passagiere |
Die Heinrich wurde 1935 umgebaut. 1949 wurde der Rumpf völlig erneuert und sie kam anschließend im Berufsverkehr für die Howaldtswerke zum einsatz. Der Dienst wurde 1957 eingestellt. 1965 wurde sie aus dem Schiffsregister gestrichen und nach Dänemark zum verschrotten verkauft.
um 1900
Blaue Dampferlinie
Die Blaue Dampferlinie des Wellingdorfer Reeders August Christian Hansen, die auf der Strecke vom Seegarten nach Neumühlen-Dietrichsdorf verkehrte. Sie wurde im Jahre 1965 als letzte private Passagierlinie in die KVAG eingegliedert
Außer bei Eisgang pendelten die Dampferlinien bis zum Ersten Weltkrieg in kurzem Takt zwischen Kiel, Friedrichsort und Laboe. Der wirtschaftliche Abschwung in der Weimarer Zeit brachte Linieneinstellungen, Fahrpreiserhöhungen und Schiffsverkäufe. Später gewannen Straßenbahnen und Busse an Bedeutung, die in der Hafenrundfahrt AG bzw. der Kieler Verkehrsaktiengesellschaft zusammengefasst wurden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg dienten die Fördeschiffe zunehmend dem Ausflugsverkehr und hatten einen kurzen Aufschwung, bevor der private PKW-Verkehr die Dampfer verdrängte. Die Dampfer waren nur noch eine touristische Attraktion Kiels, wenn sie im Sommer Gäste zu den Stränden an der Förde brachten.
1900
Podbielski
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1900 Howaldtswerke Kiel Baunummer 362 |
| Länge | 29,94m |
| Breite | 6,41m |
| Tiefgang | 2,90m |
1918 verkauft nach Kappeln.
1900
Thielen
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1900 Howaldtswerke Kiel Baunummer 370 |
| Länge | 29,94m |
| Breite | 6,41m |
| Tiefgang | 2,69m |
Die Thielen wurde 1923 zum Schlepper umgebaut und zu „Howacht“ umbenannt und 1927 nach Argentinien verkauft.
1901
Brefeld
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1901 Howaldtswerke Kiel Baunummer 381 |
| Länge | 26,20m |
| Breite | 5,80m |
| Tiefgang | 2,80m |
1918 verkauft.
1903
Minister Möller
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1903 Howaldtswerke Kiel |
1903
Adler
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1903 Howaldtswerke Kiel |
1903
Budde
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1903 Howaldtswerke Kiel Baunummer 395 |
| Länge | 21,70m |
| Breite | 5,72m |
| Tiefgang | 2,15m |
1919 verkauft nach Emden.
1903
Kraetke
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1903 Howaldtswerke Kiel Baunummer 396 |
| Länge | 21,72m |
| Breite | 5,71m |
| Tiefgang | 2,14m |
1918 verkauft nach Stralsund.
1905
Alice
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1905 Howaldtswerke Kiel Baunummer 434 |
| Länge | 15,00m |
| Breite | 3,10m |
| Tiefgang | 1,34m |
1909 verkauft.
1905
Hafenrundfahrt AG
Die Hafenrundfahrt AG (Harufag) war ein Eigenbetrieb der Stadt Kiel.
Die Weiße Dampferlinie (auf Grund der Farbe des Anstriches) der Harufag fuhr anfangs von der Kieler Innenstadt aus nach Falckenstein. Einer der Direktoren der Weißen Dampferlinie war der Holtenauer Hans Grimm. Ihm gelang es, die Neue Dampfer-Compagnie (NDC) einzugliedern. Im Jahr 1938 fuhren auf seine Initiative die ersten beiden Dampfer mit Dieselmotoren.
Die Kaiserliche Kanalverwaltung wurde verpflichtet, eine Kanalfährlinie zwischen Wik und Holtenau einzurichten. Da die Passagierzahlen bald für die kleinen Boote zu groß waren, mussten ab 1925 bis 1983 mit der Zusammenarbeit der Stadt Kiel größerer Schiffe der Harufag bzw. der KVAG eingesetzt werden: der 1906 gebaute Dampfer Dietrichsdorf und von 1931 bis 1955 die noch kohlenbetriebene, mit Heizer und Kassierer (obwohl die Kanalfähre kostenlos war und ist) besetzte Holtenau, danach die Wik und die Hafenbarkasse Hubert. 1937 übernahm die Harufag die Holsteinische Autobus GmbH und 1939 wurde sie in die Kieler Verkehrsaktiengesellschaft (KVAG) umbenannt.
1905
Prinz Heinrich
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1905 Howaldtswerke Kiel Baunummer 435 |
| Länge | 27,60m |
| Breite | 6,40m |
| Tiefgang | 2,50m |
Als die Pläne zur Gründung der Hafenrundfahrt AG bekannt wurden, gab die NDC sofort zwei Salondampfer Neubauten in Auftrag. Im Jahr 1934 erhielt sie einen Krupp Diesel Motor. 1939 wurde das Schiff zum Schlepper „Hohwacht“ umgebaut und fuhr wärend des Krieges als Sonderschiff für das Sperrwaffenversuchskommando der Kriegsmarine. Nach dem Krieg wurde sie als Aushilfsschiff für Schlepp und Personenfahrten eingesetzt und half 1955 bei dem Wiederaufbau Helgolands. Das Schiff wurde 1962 stillgelegt und in Kiel verschrottet.
1905
Prinzessin Irene
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1905 Howaldtswerke Kiel Baunummer 436 |
| Länge | 27,60m |
| Breite | 6,40m |
| Tiefgang | 2,50m |
Die Prinzessin Irene wurde 1934 mit einem Krupp Dieselmotor zum Motorschiff umgebaut. Die Aufbauten wurden vier Jahre später verändert. Am 4. Januar 1944 wurde das Schiff durch Bomben beschädigt und sank. Sie wurde gehoben und nach Hamburg zum verschrotten verkauft.
1906
Heikendorf
| Reederei | Hafenrundfahrt AG (Weiße Linie) |
| Baujahr | 1906 Stocks & Kolbe Kiel |
| Länge | 21,65m |
| Breite | 5,92m |
| Tiefgang | 1,90m |
Die Heikendorf wurde in späteren Jahren als Schlepper verwendet und 1926 an die Offene Handelsgesellschaft Lafferentz & Lehmann in Kiel verkauft. Sie wurde 1951 verschrottet.
1906
Dietrichsdorf
| Reederei | Hafenrundfahrt AG (Weiße Linie) |
| Baujahr | 1906 Stocks & Kolbe Kiel |
| Länge | 21,65m |
| Breite | 5,92m |
| Tiefgang | 1,90m |
Am 25. Mai 1906 absolvierte die Dietrichsdorf ihre Probefahrt. Sie wurde 1937 zum Schleppdampfer hergerichtet. Sie wurde im zweiten Weltkrieg durch Bomben schwer beschädigt und im April 1945 an der Schlossbrücke im Kieler Hafen versenkt. Sie wurde im Oktober selben Jahres gehoben und anschließend verschrottet.
1906
Holtenau
| Reederei | Hafenrundfahrt AG (Weiße Linie) |
| Baujahr | 1906 Stocks & Kolbe Kiel |
| Länge | 21,65m |
| Breite | 5,92m |
| Tiefgang | 1,90m |
Die Holtenau wurde nach der Fördefahrt ab 1923 als Viehtransporter eingesetzt. 1931 bis 1943 wurde sie als Kanalfähre eingesetzt Nach mehreren umbauten und Einsätzen als Schlepper, wurde sie 1984 als „Seestern“ abgewrackt.
1906
Anna
| Reederei | A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie)/ Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1906 Howaldtswerke Kiel Baunummer 448 |
| Länge | 16,95m |
| Breite | 4,65m |
| Tiefgang | 1,68m |
Die „Anna“ wurde 1906 in Kiel gebaut und fuhr von 1922 bis 1930 um Rügen. 1936 wurde sie zum Motorschiff umgebaut, in „Ute“ umbenannt und in der Schwentine / Aussernförde eingesetzt. Im Jahr 1938 kam sie einige male in der Schlei zum einsatz und war ab 1939 im Marinedienst. Am 1. Oktober wurde sie von der KVAG übernommen und fünf Jahre später an den Gaardener Angelverein verkauft.
1907
Mönkeberg
| Reederei | Hafenrundfahrt AG (Weiße Linie) |
| Baujahr | 1907 J.H.N. Wichhorst, Hamburg |
| Länge | 24,70m |
| Breite | 6,22m |
| Tiefgang | 2,60m |
1940 an die Wasserbaufirma H. Dehnin in Kiel verkauft und in „Pirat 8“ umbenannt.
1907
Kiel
| Reederei | Hafenrundfahrt AG (Weiße Linie) |
| Baujahr | 1907 Stocks & Kolbe Kiel |
| Länge | 30,00m |
| Breite | 6,52m |
| Tiefgang | 2,63m |
| Kapazität | 414 Passagiere |
Angesichts des großen Publikumsandrangs gab die Hafenrundfahrt AG diesen Doppeldecker in Auftrag. Sie lief am 17. April als erster Promenadendeckdampfer vom Stapel. Sie wurde 1923 nach Holland verkauft.
1907
Friedrichsort
| Reederei | Hafenrundfahrt AG (Weiße Linie) |
| Baujahr | 1907 Gebr. Sachsenberg GmbH, Köln-Deutz |
| Länge | 25,72m |
| Breite | 6,53m |
Die Friedrichsort entstand als zweiter Doppeldecker bi der Werft Gebr. Sachsenberg GmbH in Köln-Deutz. Sie wurde auf einer 44 Stunden Fahrt nach Kiel überführt. Das Schiff wurde zur Weltwirtschaftskriese nach Hamburg verchartert und ab 1923 als Viehtransporter eingesetzt. 1928 nahm sie wieder den Passagierverkehr auf der Kieler Förde auf. Sie wurde mehrmals umgebaut und im zweiten Weltkrieg beim Sperrwaffenversuchskommando (SVK) eingesetzt. Nach zwei Bombentreffern 1944, wurde das Schiff 1945 an die KVAG zurückgegeben und wieder umgebaut. Im November 1962 stieß die Friedrichsort mit dem Viehtransporter Varnaess zusammen und trug erhebliche Schäden am Bug davon. Sie wurde 1968 in Aufrechnung gegen die Reperatur des Schleppers Cormoran an die Werft Hagelstein & Co in Travemünde abgetreten.
1907
Schleswig
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1907 Howaldtswerke Kiel Baunummer 466 |
| Länge | 28,50m |
| Breite | 6,50m |
| Tiefgang | 2,70m |
| Kapazität | 433 Passagiere |
Gebaut 1907 für die NDC als Schleswig. Am 26. August 1944 und 9. April 1945 durch Bomben getroffen. Nach dem zweiten Weltkrieg umgebaut und mit dem Namen Holsatia bei der KVAG. Ab dem 23. Oktober 1961 als Jürgensby in Flensburg. Im Jahr 1966 in Flensburg verschrottet.
1907
Holstein
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1907 Howaldtswerke Kiel Baunummer 467 |
| Länge | 28,50m |
| Breite | 6,50m |
| Tiefgang | 2,70m |
| Kapazität | 433 Passagiere |
Die 1907 an die Reederei NDC abgelieferte Dampffähre Holstein wurde 1934 zum Motorschiff umgebaut. 1942 wurde das von der Kieler Verkehrs AG übernommene Schiff an die Luftwaffe übergeben. Es tat seinen Fährdienst zwischen Gotenhafen und Hexengrund (Torpedowaffenplatz der Luftwaffe). Bei einem dieser Fährdienste lief das Schiff querab von Oxhöft auf eine Mine und sank.
1907
Nord
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1907 Neptun Werft, Rostock Baunummer 314 |
| Länge | 24,00m |
| Breite | 6,00m |
| Tiefgang | 2,90m |
Aufgrund der Konkurrenz durch die Hafenrundfahrt AG sollten schnellstens vier neue Dampfer für die NDC gebaut werden. Die Howaldtswerke konnten diesen Auftrag nicht schnell genug erfüllen, somit ging dieser an die Neptun Werft in Rostock. Der erste fertiggestellte Dampfer war die „Nord“. 1919 wurde sie an die Kieler Reederei Karl Grammerstorf verkauft und zum Schlepper umgebaut. Ende 1922 erfolgte ein Weiterverkauf nach Finnland.
1907
Ost
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1907 Neptun Werft, Rostock Baunummer 315 |
| Länge | 24,00m |
| Breite | 6,00m |
| Tiefgang | 2,90m |
Der zweite fertiggestellte Dampfer für die NDC, war die „Ost“. 1919 wurde sie auch an die Kieler Reederei Karl Grammerstorf verkauft und zum Schlepper umgebaut. Im Jahr 1931 wurde sie als „Karl Grammerstorf II“ an Polensky & Zöllner in Berlin verkauft und zu „Sapowa“ umbenannt.
1907
Süd
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1907 Neptun Werft, Rostock Baunummer 316 |
| Länge | 26,00m |
| Breite | 6,40m |
| Tiefgang | 2,60m |
Der dritte von der Neptun Werft gebaute Dampfer für die NDC, war die „Süd“. Sie wurde 1935 zum Schlepper „Bülk“ umgebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie weiter als Schlepper und für die Passagierfahrt am Wochenende eingesetzt. 1955 half sie bei dem Wiederaufbau Helgolands und wurde 1964 nach Holland verkauft.
1907
West
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1907 Neptun Werft, Rostock Baunummer 317 |
| Länge | 24,00m |
| Breite | 6,00m |
| Tiefgang | 2,90m |
Der vierte und letzte in Rostock fertiggestellte Dampfer für die NDC, war die „West“. Auch diese wurde 1919 an Karl Grammerstorf verkauft. 1922 erfolgte ein Weiterverkauf nach Portugal.
1907
Laboe
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1907 Howaldtswerke Kiel Baunummer 462 |
| Länge | 36,00m |
| Breite | 7,93m |
| Tiefgang | 3,16m |
| Kapazität | 850 |
Nach Umbau 1948:
| Länge | 40,18m |
| Breite | 7,93m |
| Tiefgang | 3,80m |
| Kapazität | 750 |
Die Laboe wurde im Januar 1907 auf den Howaldtswerken Kiel, als Dampfschlepper für die NDC fertiggestellt. Im Juni 1929 wurde sie motorisiert und zum modernen Passagierschiff umgebaut. 1939 wurde sie an die Kriegsmarine verchartert und als Sonderschiff des Nachrichtenversuchskommandos eingesetzt. Ende des Krieges hielt sich das Schiff in Dänemark auf und dem Kapitän wurde auf Nachfrage geraten, dort vorerst zu bleiben und sich möglichst unsichtbar zu machen. Später kam sie wieder nach Kiel zurück und wurde auf der Förde eingesetzt. Von 1947 bis Dezember 1948 folgte ein Ausbau und Modernisierung bei den Howaltswerken in Kiel. Mit der erneuten Indienststellung tauchte zum ersten mal die neue KVAG Schornsteinmarke (Blau-weiß-rot auf gelben Mantel) auf. Am 9. Juli 1972 gab es ein Feuer an Bord der zwischenzeitlich mehrmals vercharterten, inzwischen zu „Knud Viking“ umbenannten Laboe, in Kopenhagen. Der Aufbau brannte aus und das Schiff wurde daraufhin verschrottet.
1907
Primus
| Reederei | Stadt Kiel |
| Baujahr | 1907 Howaldtswerke Kiel Baunummer 463 |
| Länge | 30,00m |
| Breite | 10,50m |
| Tiefgang | 3,51m |
| Kapazität | 600 |
Die Primus war – ebenso wie die baugleichen Secundus und Tertius – eine von drei Schiffen, die zwischen 1907 und 1945 als Gaardener Fähren eingesetzt wurden. Die Fähren waren an der Zahl der Ringe im Schornstein zu unterscheiden. Die Bauart entsprach der von amerikanischen Fähren, das heißt, sie hatten symmetrische Schiffsenden, sie brauchten also beim An- und Ablegen nicht zu wenden. Waren die Schiffe in Fahrt, wurde das nicht benötigte Ruder festgesetzt. Die Positionslampen schalteten sich automatisch um. Jedes Schiff durfte 600 Personen aufnehmen und sie über die 300 Meter lange Strecke befördern, oder es konnten mit jeder Fähre jeweils drei Pferdefuhrwerke übergesetzt werden. Die Schiffe fuhren von 5:50 Uhr bis 22:00 Uhr. Dafür mussten Erwachsene einen Fahrpreis von 5 und Kinder von 2 Pfennigen bezahlen. Einige durften allerdingst nicht an Bord: Betrunkene, Leichenwagen sowie Müll- und Fäkalieneimerwagen waren von der Beförderung ausgeschlossen. Die Primus ging 1945 an die Verwaltung des Nord-Ostsee-Kanals und wurde als Kanalfähre in Brunsbüttel eingesetzt. Sie fuhr dort unter dem gleichen Namen bis 1966, wo sie erneut verkauft wurde und schließlich als Arbeitsprahm einer Wasserbaufirma endete.
1908
Tertius
| Reederei | Stadt Kiel |
| Baujahr | 1907 Howaldtswerke Kiel Baunummer 465 |
| Länge | 30,00m |
| Breite | 10,50m |
| Tiefgang | 3,51m |
| Kapazität | 600 |
Die 1944 durch Bombentreffer versenkte Tertius wurde nach dem Krieg gehoben und von 1948 bis 1952 vor Düsternbrook als Badeponton genutzt, bevor sie am Eisenbahndamm verschrottet wurde.
1910
Lauenburg
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1910 Howaldtswerke Kiel Baunummer 36 |
| Länge | 26,00m |
| Breite | 6,40m |
| Tiefgang | 2,60m |
Die Lauenburg wurde 1939 umgebaut und mit einem Dieselmotor versehen. Der Name wurde anschließend in „Klaus Groth“ geändert, was Erinnerungen an das erste Schiff der NDC weckte. Wärend des zweiten Weltkriegs fuhr das Schiff als Sonderschiff für das Nachrichtenversuchskommando (NVK). Sie kenterte am 26. Februar im Fehmarnbelt. Sie wurde 1952 von Tauchern gefunden, innerhalb von sechs Wochen gehoben und nach Kiel geschleppt. Der Plan das Schiff wieder flott zu machen wurde aufgegeben und das Schiff wurde bis auf seinen Motor verschrottet. Dieser wurde 1955 in die einstige Kanalfähre „Holtenau“ eingebaut.
1911
Düsternbrook
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1911 Howaldtswerke Kiel Baunummer 552 |
| Länge | 32,25m |
| Breite | 6,85m |
| Tiefgang | 2,85m |
Die Düsternbrook vor rund vier Meter länger als ihre Vorgängertypen. Sie verblieb während der zweiten Weltkriegs in der Fördefahrt. Sie wurde nach zweimaligen Bombenschäden am 24. Juli 1944 in Kiel versenkt. Sie wurde gehoben und nach Dänemark zur Reperatur gebracht, wo sie anschließend spurlos verschwand.
1917
Gaarden
| Reederei | Hafenrundfahrt AG (Weiße Linie) |
| Baujahr | 1917 GDresdener Maschinenfabrik und Schiffswerft Übigau AG, Dresden |
| Länge | 28,00m |
| Breite | 6,82m |
| Tiefgang | 2,20m |
Die Gaarden wurde nach einer Probefahrt am 11. Januar 1917 übernommen. Sie wurde aufgrund ihrer wasserdichten Quer- und Längsschotte, von der Hafenrundfahrt AG als unsinkbar vermarktet und bekam das „Unsinkbarzeichen“ des Germanischen Lloyds. Nach einem gescheiterten Versuch den Dampfer in der Hamburger Elbe Fährfahrt einzusetzen, verhalf sie den Schiffen der Weißen Linie zu ihrem Spitznamen „Plätteisen“. Während des zweiten Weltkriegs verblieb die Gaarden in der Fördefahrt und wurde zeitweise als Fähre zwischen Kiel und Holtenau eingesetzt. Am 29. März 1946 musste sie völlig überraschend an die UdSSR ausgeliefert werden.
1925
Vossbrook
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1925 Howaldtswerke Kiel Baunummer 672 |
| Länge | 32,00m |
| Breite | 7,40m |
| Tiefgang | 2,80m |
Am 18. November 1924 gab die NDC einen Salondampfer Neubau in Auftrag, der sich an den letzten Vorkriegsbau „Düsternbrook“ anlehnte. Sie lief am 1. April in Kiel als 30. NDC Neubau bei den Howaldtswerken vom Stapel. Es war der letzte „Dampf“schiff Neubau der NDC. Anschließend wurde auf Dieselantrieb gesetzt. Das Schiff erlitt im Krieg vier schwere Bombenschäden und wurde 1946 an die UdSSR abgegeben.
1925
Libelle
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1925 Bootswerft Arp, Laboe |
| Länge | 20,00m |
| Breite | 4,20m |
| Tiefgang | 1,70m |
| Kapazität | 170 Passagiere |
Die Libelle kam ab dem 19. Juli als erste durch Diesel betriebene NDC Fähre zwischen Schilksee, Strande und Laboe zum einsatz. Sie wurde 1938 verkauft.
1927
Schilksee
Baunummer 678
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1927 Howaldtswerke Kiel |
| Länge | 28,00m |
| Breite | 7,00m |
| Tiefgang | 2,34m |
Die Schilksee und Strande dienten als Freundschaftsdienst für die Überwindung der schweren auftragslosen Zeit der Howaldtswerke Kiel. Im Krieg fuhr die Schilksee für die KMD als Lotsenschiff im Fehrmarnbelt, anschließend als Transportschiff für die TVA Eckernförde. Am 11. Juli 1946 musste das Schiff an die UdSSR abgegeben werden. 1947 wurde sie an Polen übergeben, wo sie als „Grazyna“ fuhr.
1928
Strande
| Reederei | Neue Dampfer Companie NDC (Schwarze Linie) |
| Baujahr | 1928 Howaldtswerke Kiel Baunummer 689 |
| Länge | 28,10m |
| Breite | 7,23m |
| Tiefgang | 2,34m |
Die Strande überstand den zweiten Weltkrieg im Dienst in der Kieler Förde, wurde aber durch Bomben am 5. Januar und 24. Juli 1944 schwer beschädigt. Sie musste 1946 an die UdSSR übergeben werden.
1934
Stadt Kiel
| Reederei | Hafenrundfahrt AG (Weiße Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1934 Krupp Germaniawerft Kiel |
| Länge | 28,13m |
| Breite | 7,30m |
| Tiefgang | 2,40 – 2,85m |
| Kapazität | 400 (518 Sep.1946) Passagiere |
Am 26.05.1934 erfolgte der Stapellauf des Motorschiffes “Stadt Kiel” in der Friedrich Krupp Germaniawerft Kiel. Nach bewegenden Jahren und einer Grundüberholung bzw. einem Wiederaufbau hat die MS “Stadt Kiel” wahrlich Geschichte geschrieben.
Seit 1994 gilt das Schiff als technisches Kulturdenkmal und wurde in die Denkmalsrolle des Landes Schleswig-Holstein aufgenommen. Dieser Erfolg ist der Gründung des Fördervereines im Jahr 1983 und der vielen ehrenamtlich tätigen Mitglieder zu verdanken.
1934
Heikendorf
| Reederei | Hafenrundfahrt AG (Weiße Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1934 Krupp Germaniawerft Kiel Baunummer 533 |
| Länge | 29,20m |
| Breite | 7,30m |
| Tiefgang | 2,60 |
| Kapazität | 400 Passagiere |
Am 14.05.1943 durch Bombenangriff total ausgebrannt. 1944 Umbau = 207 BRT und Kapazität im Hafenbereich bis 518 Passagiere.
Nach der Segelolympiade 1972 in Kiel wurde das Fahrgastschiff an einen Segelclub in Arnis/Schlei verkauft und diente hier viele Jahre als Klubheim.
1935
Anna
| Reederei | A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie) |
| Baujahr | 1935 Howaldtswerke Kiel Baunummer 735 |
| Länge | 22,98m |
| Breite | 6,22m |
| Tiefgang | 2,20 |
| Kapazität | 250 Passagiere |
Die Anna wurde 1935 in Kiel gebaut und in Dienst gestellt. 1955 wurde sie an A/S Oernes Dampskibsselskab verkauft und in „Faaborg“ umbenannt.
1936
Kitzeberg
| Reederei | Hafenrundfahrt AG (Weiße Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1936 Krupp Germaniawerft Kiel |
| Länge | 26,21m |
| Breite | 7,05m |
| Tiefgang | 2,45 |
| Kapazität | 433 Passagiere |
Die Kitzeberg lief am 11 April 1936 gemeinsam mit der Möltenort vom Stapel. Sie wurde am 5. Januar durch eine Bombe bschädigt. Ab 1962 fuhr sie als „Nordertor“ in Flensburg. Sie sollte 1976 zur Gaststätte umgebaut werden, hier allerdings nicht den Brandschutzvorschriften stand. Im Jahr 1977 sollte sie verkauft werden, wurde jedoch jedoch im Hafen von Wyk auf Föhr geplündert.
1936
Möltenort
| Reederei | Hafenrundfahrt AG (Weiße Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1936 Krupp Germaniawerft Kiel |
| Länge | 26,21m |
| Breite | 7,03m |
| Tiefgang | 2,45 |
| Kapazität | 433 Passagiere |
Die Möltenort lief am 11 April 1936 gemeinsam mit der Kitzeberg vom Stapel. Sie fuhr als Personendampfer im zweiten Weltkrieg für die KVAG. Sie brannte am 14. Mai 1943 an der Reventlou Brücke aus, wurde in Rendsburg repariert und kam 1944 wieder zurück. Am 26. August wurde sie erneut durch eine Bombe beschädigt. Ab 1961 für sie als „Angeln“ in Flensburg und kam 1973 zurück. Sie sollte für Ausflugsfahrten wieder flott gemacht werden, wurde jedoch unter dem Namen „Hai“ verschrottet.
1938
Falckenstein
| Reederei | Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1938 Janssen & Schmilinsky, Hamburg |
| Länge | 28,61m |
| Breite | 6,14m |
| Tiefgang | 2,66 |
Die Falckenstein (ex Nordstrand) wurde 1938 von der KVAG erworben. Sie für bis 1943 für den See Hilfsdienst in Kiel, danach in Hamburg und wurde 1945 durch einen Bombentreffer versenkt.
1938
A. C. Hansen übernimmt Kreisschiffahrt Schleswig
Am 22. September 1938 übernahm A. C. Hansen vom Kreis Schleswig die drei Schiffe „Herzog-Friedrich“, „Arnis“ und „Nordmark“ für insgesamt 45.000 RM. Hansen verpflichtete sich wunschgemäß dazu, die Schifffahrt im selben Umfang aufrechtzuerhalten. A .C. Hansen übernahm gleichzeitig auch die Ausflugsschifffahrt. Die „Herzog-Friedrich“ taufte er auf „Viktoria“ um, die „Arnis“ auf „Concordia“ und die ehemalige „Nordmark“ hieß zunächst „Columbus“ und kurze Zeit später „Nöck“. Zusammen mit der „Puck“ traten sie bis 1961 als die „Blaue Dampferlinie“ auf der Schlei an.
1938
Viktoria
| Reederei | A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie) |
| Baujahr | 1901 Jansen & Schmilinsky, Hamburg |
| Länge | 25,75m |
| Breite | 5,10m |
| Tiefgang | 2,50 |
| Kapazität | 243 Passagiere |
Der Dampfer Herzog Friedrich wurde 1938 mit der Übernahme der Kreisschiffahrt Schleswig, an A. C. Hansen übergeben, in Viktoria umbenannt und im Krieg unteranderem als Schiff zur erprobung von Horch und Funktechnik eingesetzt. Im Jahr 1940 diente sie als Tender für die „Scharnhorst“. 1944 wurde das Schiff durch Bombentreffer zerstört und erst 1949 gehoben. Rund 90% des Schiffes mussten bei den Howaldtswerken neu gebaut werden. Sie wurde 1957 verchartert und 1958 an die Bundesmarine verkauft. Sie sollte als Messhulk dienen und wurde in Lübeck umgebaut. Nach unterstellung bei der Marine Sperrwaffen Versuchsstelle, wurde sie am 30 September 1970 ausser Dienst gestellt. Im Jahr 1971 wurde sie nach otterndorf verkauft und in „Pirat“ umbenannt.
1938
Concordia
| Reederei | A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1926 Mathiesen & Paulsen, Arnis Baunummer 42 |
| Länge | 18,00m |
| Breite | 4,40m |
| Tiefgang | 1,10 |
| Antrieb | Bohn & Kähler, 8 Knoten, 60 PS |
| Kapazität | 137 Passagiere |
Die Concordia wurde 1926 als Arnis gebaut und auf der Schlei eingesetzt. Sie wurde 1938 mit der Übernahme der Kreisschiffahrt Schleswig, an A. C. Hansen übergeben, in Concordia umbenannt und bis 1961 weiter auf der Schlei eingesetzt. Im Oktober 1965 wurde sie von der KVAG übernommen und 3 Jahre später an die Deutsche Autonome Jungenschaft nach Stuttgart verkauft.
1938
Puck
| Reederei | A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1910 Berlin Rummelsberg |
| Länge | 20,04m |
| Breite | 4,25m |
| Tiefgang | 1,80 |
| Antrieb | Blohm & Köhler |
| Kapazität | 176 Passagiere |
Die Puck fuhr bis 1920 als Vaterland. Danach war sie als Germania in Schleswig. 1938 wurde sie von A.C. Hansen übernommen und bis 1961 auf der Schlei eingesetzt. Im Oktober 1965 wurde sie von der KVAG übernommen und 1972 nach Arnis verkauft. Drei Jahre später wurde sie verschrottet.
1938
Nöck
| Reederei | A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1915 Bootswerft Hermann Simon, Brandenburg |
| Länge | 22,16m |
| Breite | 4,40m |
| Tiefgang | 1,30 |
| Kapazität | 176 Passagiere |
Die Nöck wurde 1938 als „Nordmark“ aus Schleswig übernommen. Sie hieß zunächst für kurze Zeit Columbus. Während des Krieges sank sie und wurde 1948 als „Nöck“ wieder flott gemacht. Sie fuhr anschließend auf der Schlei und wurde 1965 von der KVAG übernommen. 1972 wurde sie nach Gettorf verkauft und 1976 weiter nach Hamburg.
1939
Katharina
| Reederei | A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie) / Kieler Verkehrsgesellschaft |
| Baujahr | 1939 Howaldtswerke Kiel Baunummer 783 |
| Länge | 24,0m |
| Breite | 6,20m |
| Tiefgang | 2,90 |
| Kapazität | 182 Passagiere |
Die Katharina fuhr von 1939 bis 1951 für die Blaue Dampfer Linie (A. C. Hansen) in Kiel. Von 1951 für 2 Jahre als Mönkeberg für die Kieler Verkehrs AG. Ab 1963 fuhr sie als Rømø in Dänemark, wurde umgebaut und modernisiert. Sie wechselte bis 1980 noch mehrmals Reeder inklusive Namen und wurde danach wohl verschrottet.
1952
Willy Zenners neue Gaardener Fähre
1952 organisierte Kapitän Willy Zenner erneut einen Personenfährdienst von dem Fähr-Anleger Wilhelminenhöhe in Gaarden auf fast dem gleichen Kurs wie die früheren Fähren. Dazu wurde zunächst ein ehemaliges Alsterboot eingesetzt. Zu seinen Schiffen zählten schließlich die „Gaarden“, „Kiel“, „Ellerbek“ und „Loop To“. Das Unternehmen litt allerdings unter der Konkurrenz der neuen Straßenbahnlinie 4 und des zunehmenden Autoverkehrs und musste 1962 Konkurs anmelden. Die KVAG übernahm die Linie und setzte bis 1974 andere Schiffe auf der Route ein.
1952
Gaarden
| Reederei | Willy Zenner |
| Baujahr | 1884 Reiherstieg Hamburg |
| Länge | 22,80m |
| Breite | 4,30m |
| Tiefgang | 1,00m |
| Kapazität | 90 Passagiere |
Willy Zenners erste Gaardener Fähre war die „Gaarden“. Sie fuhr ab 1920 als Alsterboot „Uhlenhorst“ in Hamburg, vorher war ihr Name „Triton“ und davor „Oscar“. Die „Gaarden“ wurde in ihrer Laufbahn öfter umgebaut und 1968 verschrottet.
1954
Ellerbek
| Reederei | Willy Zenner |
| Baujahr | 1927 F. Schichau AG Elbing Baunummer 1183 |
| Länge | 32,85m |
| Breite | 5,51m |
| Tiefgang | 2,33m |
| Kapazität | 268 Passagiere |
Willy Zenners Schiff „Ellerbek“ kam 1954 aus Hamburg, wo sie noch als „Germania“ fuhr. Gebaut wurde sie in Elbing und fuhr dort unter anderem bis 1932 im Liniendienst zwischen Weichselmünde und Kahleberg. Nach dem Dienst bei Zenner fuhr sie erst als Charterschiff für Köpenhamnsbåtarna AB, Helsingborg im Liniendienst zwischen Helsingborg und København. Anschließend wechselte sie mehrmals den Besitzer und ist wohl seit 1986 als Wohnschiff in England.
1954
Altstadt
| Reederei | Kieler Verkehrsgesellschaft (KVAG) |
| Baujahr | 1927 Union Giesserei AG Königsberg Baunummer 232 |
| Länge | 29,09m |
| Breite | 5,99m |
| Tiefgang | 1,54m |
| Kapazität | 240 Passagiere |
Der Fahrgast- und Schleppdampfer wurde 1926 in Königsberg mit nur einem Passagierdeck gebaut und wurde als Fahrgastschiff auf dem Pregel und dem Frischen Haff eingesetzt, ursprünglich noch mit acht Mann Besatzung, davon zwei Mann für den Maschinenraum. 1945 kam das Schiff im Zuge der großen Fluchtwelle nach Lübeck. 1952 soll es in Krefeld eingesetzt gewesen sein. 1954 fuhr das Schiff unter dem Namen „Altstadt“ für die KVAG. Damals wurde das Schiff noch von seiner original Zwei-Zylinder-Verbund-Dampfmaschine mit 182 PS angetrieben. Der Maschinenraum war sieben Meter lang. Das Schiff lief damals acht Knoten. Es blieb bis 1961 in Kiel und kam dann nach Hamburg. Nach weiteren Eigner-und Charter-Wechseln (nach Harle-Wangerooge als Baltin und Berliner Bär) erhielt das Schiff einen neuen Deutz-Dieselmotor mit 240 PS und kam 1968 als „Wappen von Schleswig“ auf die Schlei nach Schleswig.
1958
Loop-To
| Reederei | Willy Zenner |
| Baujahr | 1896 J. Smit, Kinderdijk |
| Länge | 22,95m |
| Breite | 4,97m |
| Tiefgang | |
| Kapazität |
Willy Zenner erwarb das Schiff „Loop-To“ ehemals „D Este“ 1958 in Hamburg und ließ es bei der Werft Hugo Peters in Wewelsfleth umbauen. Nach seinem Dienst in Kiel wurde die „Loop-To“ von der Flensbuger Förde Reederei ersteigert und später in „Solitüde“ umbenannt. 1970 wurde das Schiff nach Heide verkauft und 1973 an Bodo Schargus aus Heikendorf. Sie fuhr als „Old Marina“ von Marina Wendtorf aus. Im Jahr 1976 wurde sie nach Heiligenhafen verkauft und in „Rüm Hart“ umbenannt.
1959
Schilksee
| Reederei | Kieler Verkehrsgesellschaft (KVAG) |
| Baujahr | 1959 Krögerwerft Schacht-Audorf Baunummer 1128 |
| Länge | 33,32m |
| Breite | 6,22m |
| Tiefgang | 1,66m |
| Kapazität | 300 Passagiere |
Die Schilksee wurde 1959 als erster sogenannter Wasserbus für die KVAG bei der Krögerwerft gebaut und fuhr bis 1983. Danach wechselte sie mehrmals Reeder und Namen. Sie wurde als „Phönix“ für Kanalfahrten zwischen Kiel und Rendsburg eingesetzt und verkehrte auf Gieselaukanal und Untereider. Seit 2001 ist sie als Arno II in Polen unterwegs gewesen und seit 2008 in Dänemark.
1960
Falckenstein
| Reederei | Kieler Verkehrsgesellschaft (KVAG) |
| Baujahr | 1960 Krögerwerft Schacht-Audorf Baunummer 1170 |
| Länge | 33,54m |
| Breite | 6,20m |
| Tiefgang | 1,66 |
| Kapazität | 320 Passagiere |
Die Falckenstein wurde 1960 für die KVAG gebaut und fuhr bis 1980. Danach wurde sie nach Schweden verkauft, um dort die Verbindung zwischen der schwedischen Westküste und der Insel Tjörn, nach einem schweren Unfall und dem Einsturz der Almö-Brücke, notdürftig aufrecht zu erhalten.
1961
Bellevue
| Reederei | Kieler Verkehrsgesellschaft (KVAG) |
| Baujahr | 1961 Krögerwerft Schacht-Audorf Baunummer 1180 |
| Länge | 33,54m |
| Breite | 6,20m |
| Tiefgang | 1,76 |
| Kapazität | 320 Passagiere |
Die Bellevue fuhr seit dem 16. September 1961 für die KVAG in Kiel. Ab November 1986 für die Mariestads Skärgårdstrafik in Schweden.
1962
Laboe
| Reederei | Kieler Verkehrsgesellschaft (KVAG) |
| Baujahr | 1962 Krögerwerft Schacht-Audorf Baunummer 1184 |
| Länge | 33,51m |
| Breite | 6,62m |
| Tiefgang | 1,72 |
| Kapazität | 300 Passagiere |
Die Laboe fuhr seit dem 17. Juni 1962 für die KVAG in Kiel. Sie wurde im November 1984 in Laboe I umbenannt. Ab November 1985 fuhr sie als Freya II in Flensburg für die Viking Reederei und ab Juli 1989 als Princess Pocahontas in London.
1965
KVAG übernimmt A. C. Hansen (Blaue Dampfer Linie)
1968
Mönkeberg
| Reederei | Kieler Verkehrsgesellschaft (KVAG) |
| Baujahr | 1968 Krögerwerft Schacht-Audorf Baunummer 1363 |
| Länge | 33,52m |
| Breite | 6,70m |
| Tiefgang | 1,37 |
| Kapazität | 294 Passagiere |
Das Schiff wurde 1968 unter der Baunummer 1363 auf der Krögerwerft in Schacht-Audorf gebaut. Die Kiellegung fand am 26. Februar, Stapellauf und Taufe am 12. Juni 1968 statt. Die Fertigstellung des Schiff erfolgte am 1. Juni 1968. Am 18. Juni 1968 wurde es an den Auftraggeber, die Kieler Verkehrs AG, abgeliefert und als Mönkeberg auf der Kieler Förde eingesetzt. Während der Olympischen Sommerspiele 1972 wurde das Schiff als Regattabegleitschiff bei den Segelregatten auf der Kieler Förde eingesetzt. Am 22. Januar 1990 wurde das Schiff an die Insel- und Halligreederei Kurt Paulsen verkauft, die es ab Juni des Jahres als Adler III von List aus einsetzte. Ab Juli 1995 wurde das Schiff zwischen Usedom und Swinemünde und ab Juli 1997 zwischen Ueckermünde und Heringsdorf eingesetzt. Am 16. Juli 2001 wurde das Schiff als Atena unter die Flagge Panamas gebracht und für Fahrten von Swinemünde nach Usedom und Kamminke eingesetzt. Im November 2004 erfolgte der Verkauf an die Fahrgastschiffsreederei MS Fembria. Das Schiff, das am 10. März 2005 in Fembria umbenannt wurde, wurde in der Folge für Fahrten ab Heiligenhafen und ab März 2005 auch für Fahrten ab Burgstaaken eingesetzt. Am 15. Oktober 2005 erfolgte die Umbenennung des zwischenzeitlich wieder unter deutsche Flagge gebrachten Schiffs in Feodora. Ab dem 2. April 2006 wurde das Schiff für Fahrten auf der Flensburger Förde zwischen Flensburg und Kollund sowie Flensburg, Gråsten und Langballigau und ab dem 15. März 2008 zwischen Langballigau und Sønderborg eingesetzt. Ab November 2010 wurden mit dem Schiff Ausflugsfahrten ab Maasholm angeboten. Anfang 2012 wurde das Schiff an die Reederei Damwerth verkauft, die es als Flinthörn – benannt nach dem Salzwiesen- und Dünengebiet im Südwesten der Insel Langeoog – für Ausflugsfahrten ab Langeoog und Bensersiel einsetzt.
1968
Gaarden
| Reederei | Kieler Verkehrsgesellschaft (KVAG) |
| Baujahr | 1968 Krögerwerft Schacht-Audorf Baunummer 1364 |
| Länge | 24,53m |
| Breite | 6,70m |
| Tiefgang | 1,41 |
| Kapazität | 200 Passagiere |
Die Gaarden fuhr seit dem 23. Juli 1968 für die KVAG in Kiel. Sie wurde speziell für die Route Seegarten – Reventlou – Wellingdorf – Dietrichsdorf Neumühlen gebaut. 1991 wechselte sie die Reederei zu Siegfried Gutowski in Lauterbach. 1993 zur Schiffswerft Barth GmbH in Barth und 1997 zur Steinberger Schiffahrtskontor GmbH in Maasholm. Anschließend fuhr sie umbenannt zu „Dana“ seit 2001 in Timmendorfer Strand, erst bei G. Möller & Sohn und seit 2006 bei Frank Möller GmbH. Seit 2016 fährt die „Dana“ für die Safety Ship e.K vom Möltenorter Hafen in Heikendorf.
1972
Friedrichsort
| Reederei | Kieler Verkehrsgesellschaft (KVAG) |
| Baujahr | 1972 Krögerwerft Schacht-Audorf Baunummer 1379 |
| Länge | 37,44m |
| Breite | 6,81m |
| Tiefgang | 1,61 |
| Kapazität | 209 Passagiere |
Das mit der Baunummer 1379 bei der Kröger-Werft in Rendsburg gebaute Schiff wurde als Friedrichsort am 4. April 1972 von der Kieler Verkehrs AG übernommen. Ab dem 6. April wurde es auf der Kieler Förde eingesetzt. Im Oktober 1977 erfolgte die Vercharterung an die Reederei W. Freter GmbH & Co. KG in Heiligenhafen. Am 8. Oktober 1979 wurde das Schiff an Walter Johannsen in Lübeck verkauft und erhielt am 17. Oktober den Namen Sven Johannsen. Von Travemünde aus wurde es für Ausflugsfahrten und Seebestattungen eingesetzt. 2014 kaufte Alexander Klein von der Nordischen Ausflug Schifffahrts GmbH (NAS) in Husby das Schiff. Die Gesellschaft fährt im Wechsel ab Laboe, Damp sowie Langballigau. Daneben sind Seebestattungen und Sonderfahrten im Angebot. Nach jahrelanger Pause fährt mit der Feodora II seit dem 1. Juni 2016 wieder ein Ausflugsschiff den dänischen Hafen in Sønderborg an. Auf Grund der strikten Regelungen der dänischen Seefahrtsbehörde Søfartsstyrelsen musste das Schiff für den Einsatz auf dieser Auslandslinie für rund 150.000 Euro für die Einzelabnahme durch die dänische Behörde ausgerüstet werden, um etwa die Anforderungen nach einer vollautomatischen Lösch- und Brandmeldeanlage nach SOLAS zu erfüllen.
1981
Friedrichsort
| Reederei | Kieler Verkehrsgesellschaft (KVAG) / Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) |
| Baujahr | 1981 Lindenau Werft Kiel Baunummer 193 |
| Länge | 32,70m |
| Breite | 7,60m |
| Tiefgang | 2,40 |
| Kapazität | 300 Passagiere |
Von 1981 bis Ende 1991 wurde das Schiff auf der Kieler Förde eingesetzt. Im Januar 1992 wurde es verkauft und in Mönchgut umbenannt. Nach dem Verkauf wurde die Mönchgut zu Ausflugsfahrten von Greifswald-Wieck nach Lubmin, Göhren und Gager eingesetzt. Im Jahr 2000 wurde sie wieder in Friedrichsort umbenannt. 2003 folgte die Übernahme des Fahrgastschiffes durch Sven Paulsen (Adler-Schiffe), der es wieder in Mönchgut umbenannte und seit 2003 ab Peenemünde nach Rügen einsetzt. Damit verbindet die Mönchgut die zwei größten deutschen Inseln Usedom und Rügen.
1996
Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel
Die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel mbH (SFK) ist 1996 aus der Kieler Verkehrs Aktiengesellschaft (KVAG) ausgegründet worden, deren Abteilung Schifffahrt sie vorher war. Die SFK ist wie die Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) ein Tochterunternehmen des Eigenbetriebs Beteiligungen der Landeshauptstadt Kiel (EBK). Bei der SFK sind 53 Mitarbeiter beschäftigt. Die SFK besitzt fünf Fahrgastschiffe, sechs Schlepper und zwei Seepontons.
2020
Gaarden
| Reederei | Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) |
| Baujahr | 2020 Holland Shipyards Group Niederlande |
| Länge | 32,00m |
| Breite | 8,00m |
| Tiefgang | 2,40 |
| Kapazität | 200 Passagiere |
Am 29. November 2018 fand die offizielle Vertragsunterzeichnung für den Bau eines neues Fördeschiffes statt. Die Holland Shipyards Group wird das erste Plug-in-Hybridschiff für die SFK bauen. Die Indienststellung war für das erste Quartal 2020 gedacht.
2020
Düsternbrook
| Reederei | Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) |
| Baujahr | 2020 Holland Shipyards Group Niederlande |
| Länge | 24,70m |
| Breite | 7,20m |
| Kapazität | 140 Passagiere |
Am 2. Oktober 2019 unterschrieb Geschäftsführer Andreas Schulz den Bauvertrag über die erste vollelektrische Fähre in der Geschichte der SFK. Die Werft Holland Shipyard wird das moderne Schiff bauen, welches ab Dezember 2020 bereits auf der F2 Schwentinelinie eingesetzt werden soll. Mit einer Länge von 25 m und einer Breite von 6,5 m soll die künftige MS Düsternbrook 140 Fahrgäste und rd. 60 Fahrräder vom West- zum Ostufer befördern.
2022
Friedrichsort
| Reederei | Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) |
| Baujahr | 2022 Holland Shipyards Group Niederlande |
| Länge | 33,65m |
| Breite | 9,08m |
| Kapazität | 300 Passagiere |
Die Friedrichsort wurde am 31. März 2021 bei Holland Shipyard auf Kiel gelegt. Das Schiff wurde am 1. März 2022 an die SFK übergeben. Getauft am 24. März 2022 an der Reventloubrücke und vier Tage später in Dienst gestellt.
2022
Wik
| Reederei | Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) |
| Baujahr | 2022 Holland Shipyards Group Niederlande |
| Länge | 33,65m |
| Breite | 9,08m |
| Kapazität | 300 Passagiere |
Die Wik wurde am 12. Mai 2021 bei Holland Shipyard auf Kiel gelegt. Ursprünglich sollte es erst im Jahr 2024 fertiggestellt werden. Das Schiff wurde am 21. Mai 2022 in Kiel in Empfang genommen.
2022
Wellingdorf
| Reederei | Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) |
| Baujahr | 2022 Holland Shipyards Group Niederlande |
| Länge | 24,70m |
| Breite | 7,20m |
| Kapazität | 140 Passagiere |
Die Wellingdorf wurde von Holland Shipyards im Sommer 2022 an die SFK geliefert.
2023
Laboe
| Reederei | Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) |
| Baujahr | 2023 Holland Shipyards Group Niederlande |
| Länge | 33,65m |
| Breite | 9,08m |
| Kapazität | 300 Passagiere |
Die Laboe wurde 2023 bei Holland Shipyards Hardinxveld-Giessendam gebaut.
2023
Dietrichsdorf
| Reederei | Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) |
| Baujahr | 2023 Holland Shipyards Group Niederlande |
| Länge | 24,70m |
| Breite | 7,20m |
| Kapazität | 140 Passagiere |
Die Elektro-Passagierfähre Dietrichsdorf wurde 2023 bei Holland Shipyards Hardinxveld-Giessendam gebaut.
2026
Schilksee
| Reederei | Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) |
| Baujahr | 2026 Holland Shipyards Group Niederlande |
| Länge | 33,65m |
| Breite | 9,08m |
| Kapazität | 300 Passagiere |












































































